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Dass sich in der Wiege unseres namhaften Clubs, dessen Gründung auf das Jahr 1902 zurückgeht, ausschließlich Tennisspieler befanden, die im Winter Tischtennis spielten, weiß heute kaum jemand.
Am 9.April
1902 gründeten sie die "Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft Borussia", und erst
ein Jahr
später kamen fußballbegeisterte Mitglieder hinzu.
Nach Kriegsende 1945 schmetterten dann hauptsächlich
Hobbyspieler in einer Schulaula am Hermannplatz als "Kommunale Tischtennisgruppe Neukölln" den
kleinen weißen Ball. Einer dieser Pioniere, der sich um den Aufbau unserer Abteilung sehr verdient
machte und großen Anteil an den späteren Erfolgen unserer 1. Herrenmannschaft hatte, ist heute noch
überzeugter Borusse und aus der Stammtischecke beim Doko-Spiel nicht wegzudenken: Manfred Thamke.
Er wird sich noch genauestens an den Aufstieg unserer Strategen in die höchste Spielklasse, der Norddeutschen
Oberliga, erinnern: Das war im Jahre 1952 mit den Spielern Felske, Gehrke, Peters,
Wodinski, Becker
und Homann. Diese Mannschaft wurde dann auch auch zweimal Norddeutscher Mannschaftsmeister. Seit
dieser Zeit verband man mit dem Namen Tennis Borussia Spitzenleistungen im Tischtennis, auch überregional.
Unzählige Spieler errangen für unseren Club Titel in Einzel-, Doppel- und Mixed-Wettbewerben auf
unterschiedlichen Ebenen, sodass es unmöglich ist, alle Titelträger hier aufzuführen. Unvergessen sind jedoch
zum Beispiel Dieter Köhler und
Wolfgang Prandke. Der Chronist wird stets in Erinnerung behalten,
wie Dieter 1960 bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin alle Zuschauer von den Rängen
riss, als es
ihm gelang, Ex-Europameister Marcovic zu schlagen. Wolfgang, der als begnadetster Spieler in Berlin
galt, brachte später als 17-jähriger bei der WM in Peking mit spektakulären Siegen über die chinesische
Weltelite alle Experten zum Staunen.
In Berlin und Norddeutschland musste sich Wolfgang Prandke
oft im Endspiel mit seinem Vereinskameraden Manfred Konieczka auseinandersetzen, der heute noch
erfolgreicher Spieler in unserer Herren- und Seniorenmannschaft ist.
In den 70er Jahren machten
dann einige Nachwuchsspieler auf sich aufmerksam: Michael Heene, Klaus Goerdel, Jürgen
Fleischfresser und Dieter Krüger. Sie komplettierten mit den "Ausländern" Jonny Steinbeck aus
Göttingen und Helmut Sandmann aus Osnabrück unser Vorzeigeteam.
Erwähnung finden muß auch Ex-Nationalspieler
Bernt Jansen, dessen große Erfolge zwar vor seiner Veilchenzeit lagen (z.B. Endspielteilnahme
der Deutschen Meisterschaften im Jahre 1969 gegen Eberhard Schöler, 20:15-Führung im 5. Satz und
tränenreicher Verlust der Meisterschaft), der aber seit 1985 unsere Erste
einige Jahre unterstützte.
Ende der 80er Jahre hielt sich unsere 1. Herrenmannschaft zwar wacker in der Regional-
und kurzzeitig sogar in der 2. Bundesliga, doch da sich unser Sport nunmehr auch zum bezahlten Profigeschäft
entwickelt hat, konnte Höheres bisher nicht angestrebt werden.
Für überregionale Erfolge sorgten dafür
unsere Senioren ü/40, die in Berlin 11 Jahre hintereinander bis 1998 an der Spitze standen und
viermal Deutscher Mannschaftsmeister wurden (88-90 u. 93).
Im Jahre 2000 bildeten diese Spieler ein "Ü50-Team", das
spontan an die früheren Erfolge anknüpfen und den Nordd. sowie
Deutschen Mannschaftsmeister in dieser Klasse stellen konnte.
In den letzten Jahren machten
zwei unserer "Oldies" bei Einzelturnieren auf sich aufmerksam: Dieter Krüger wurde 1996 Norddeutscher
Vizemeister in der Klasse AK I ( ü/ 40 ), und unser Vorsitzender Werner Palau überraschte 1996
als Deutscher Vizemeister der AK III ( ü/60 ) sowie 1997 als Norddeutscher. Vizemeister in dieser Klasse. |